Hoffnungshaus Stuttgart | Wie kam es dazu?
Wie kam es dazu?


Wie kam es dazu?

Wir sind dankbar für eine wachsende Api-Arbeit in Stuttgart. Immer wieder sind wir auf der Suche nach mehr Wohnraum für unsere Wohngemeinschaften junger Erwachsener. Es ist wertvoll zu sehen, wie die Api-Homezone wächst. Auf der Suche nach mehr Wohnraum wurden uns zwei Häuser im Stuttgarter Leonhardsviertel zur Miete angeboten. Der Vermieter ist entschiedener Christ und uns persönlich bekannt. Sofort war uns klar: Das kann kein Ort für eine normale „WG“ sein. Wenn hier eine Arbeit entsteht, müsste sie ganz auf den Stadtteil bezogen sein. Zugleich hat uns die Frage nicht mehr losgelassen: Öffnet uns Gott hier eine Tür und gibt uns einen besonderen neuen Auftrag?

Angesichts der enormen Herausforderungen haben wir aber auch schnell gesehen: Eine solche Aufgabe kann nur im Verbund mit anderen Partnern angegangen werden. Die Evangelische Allianz in Stuttgart hat sich damit befasst. Wir haben viele Gespräche geführt, aber schließlich kam die Anfrage wieder an uns zurück: Wer ist bereit, einen Schritt zu gehen und Verantwortung zu übernehmen? – Es braucht eine enge Vernetzung mit der bestehenden Anlaufstelle für Prostituierte und anderen Werken, die Frauen und Männer beim Ausstieg aus der Prostitution begleiten und ihnen neue Lebensperspektiven eröffnen. Es braucht Personen, die hingehen und helfen, Schwellen abzubauen, die Prostituierte hindern, Beratung und Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Es braucht Seelsorge und Beratung.


Braucht es diese Unterstützung durch ein solches Haus mitten im Viertel?

Mit dieser Frage wurden vor der Entscheidung für das Projekt Sondierungsgespräche mit Vertretern der Stadt Stuttgart, der evangelischen Kirche, der bestehenden Sozialarbeit vor Ort und Vertretern verschiedener Gemeinden in Stuttgart geführt. „Wir staunen, wie viele offene Türen wir finden“, so Stefan Kuhn, Diplom-Sozialpädagoge und Leiter im Bezirk Stuttgart, der die konzeptionelle Leitung des HoffnungsHauses innehat.


Wir wollen Hoffnungsträger sein

Geprägt von unserem christlichen Menschenbild, das Respekt und Würde für jede einzelne Person kennzeichnet, werden wir den Auftrag wahrnehmen, als Hoffnungsträger in Stuttgart da zu sein. Wir wollen Gottes Liebe in der Stadt leben. Das trifft sich mit dem Anliegen der Stadt, die im Stadtteil einen neuen Aufbruch braucht. So haben wir uns entschieden, ein HoffnungsHaus in Stuttgart zu eröffnen.